Um zügig unserem Ziel näher zu kommen, sind wir an den letzten beiden Tagen nur gefahren.

Auf der Bisonfarm haben uns gestern Morgen die Kälbchen noch verabschiedet.



Die Suche nach einem Schlafplatz war gestern Abend nicht ganz so einfach. Letzlich sind wir auf einem verlassenen Campingplatz gelandet und haben uns zwischen zwei Hütten mit Blick auf den See gestellt. Auf dem Platz stehen noch viele Mobile Homes, es hat etwas Lost Place Charme.




Heute waren wir weiter Richtung Norden unterwegs und sollten morgen die Grenze zu Norwegen 🇳🇴 erreichen. Wir waren hier die meiste Zeit alleine unterwegs. Endlos lange Straßen, rechts und links nur Wald. Ab und zu kamen wir mal durch einen Ort.


Einen kurzen Halt haben wir am Storforsen gemacht.

Storforsen sind Schwedens größte Stromschnellen, etwa 70 Kilometer von Piteå flussaufwärts beim Dorf Bredsel, Älvsbyn Kommun. Der steilste Teil dieser Stromschnellen im Piteälv, die letzten zwei Kilometer, haben eine Fallhöhe von 60 Metern. Direkt danach mündet der Varjisån in den Piteälv. Die Flussmündung und das Gebiet entlang der Stromschnellen stehen unter Naturschutz. Eine Seite davon ist sehr gut erschlossen mit Brücken und Holzbohlenwegen. Dort kann man sehr gut wandern. Neben den Stromschnellen ist auch „Döda fallet“, der „Tote Fall“, interessant. Dieser Teil wurde einst abgetrennt, um besser über den Piteälv flößen zu können. In den Felsen findet man noch die Spuren von früheren Wasser- und Eisströmen (Jättegrytor, Gletschertöpfe). Bei hohem Wasserstand nimmt ein kleiner Teil des Flusses auch diesen Weg. Am meisten Wasser führt der Piteälv um Mittsommer nach der Schneeschmelze im Fjäll.
Nur etwa einen Kilometer hinter dem Ort Bredsel am Länsväg 374 liegt das Hotel und Restaurant Storforsen unterhalb der Stromschnellen mit einem guten Blick darauf. Von dort führt eine Fußgängerbrücke über den Varjisån zum Wegesystem am Storforsen. (Quelle: Polarkreis.de)
Hier ist der Winter gerade erst abgezogen und der Wanderweg leider noch nicht zugänglich.



Am Straßenrand oder auch auf der Straße trifft man hier Rentiere.


Wir sind heute in Gällivare, was oberhalb des nordlichen Polarkreises liegt. Leider ist Regen angesagt, so dass wir die Mitternachtssonne wohl nicht sehen werden. Bei 20 Grad und Sonnenschein genießen wir unser Abendessen und gehen dann ins Bett. Gute Nacht
