Farvel, Lofoten…
Leider hat sich die Orcafamilie nicht noch einmal gezeigt. Wir haben gestern mit der Fähre von Moskenes nach Bodø die Lofoten verlassen. Auf Grund des Wetters haben wir einiges ausgelassen, deshalb müssen wir zurück kommen.




Die Seekrankheit haben wir ganz gut abgewehrt und nach 3,5 Stunden kamen wir in Bodø an.



Der Plan ist nicht die E6 zu fahren, sondern die viel schönere Kystriksveien oder ganz formal und offiziell Fylkesveien 17 (Fv 17). Diese gehört, laut dem Magazin National Geographic, zu den 101 schönsten Landschaftsrouten der Welt. Wie ein magisches Band windet sich die Traumstrasse auf unglaubliche Weise an der Helgelandskysten (Helgelandsküste) entlang. Auf einer Seite tost zumeist die Brandung des Nordatlantiks, während gegenüber gewaltige Berggipfel eine perfekte Kulisse zaubern. (Quelle: Nordlandblog.de)
Nur wenige Kilometer von Bodø entfernt, findet man ein unglaubliches Naturschauspiel, der Saltstraumen. Viermal am Tag bahnt sich die riesige Wassermenge ihren Weg durch die 150 Meter schmale Meerenge im Saltstraumen. Daraus entstehen riesige Strudel, die zwischen den Fjorden tanzen. Wir sprechen hier von 400 Millionen Kubikmetern Meerwasser, die sich im Durchschnitt mit 13 Kilometern pro Stunde bewegen – wenn die Strömung am stärksten ist, wird es wesentlich noch schneller! Menschen aus aller Welt reisen nach Nordnorwegen, um das weltberühmte Naturphänomen zu erleben. (Quelle: visitnorway.de) Ein kurzer Spaziergang vom Parkplatz bis unter die Saltstraumen-Brücke, bringt einen bis direkt an die Wassermassen heran und man kann das Schauspiel sehr nah erleben.


Bei zeitweise ziemlich heftgem Regen ging es die Fv17 weiter, bis zu unserem Nachtlager auf Furøy.














Wir hatten gestern einen schönen Blick auf den Skardsfjord und konnten der Fähre zusehen.

Heute Morgen hatten wir tatsächlich mal Sonne und sind deshalb die 15 km zurück gefahren um den Gletscher besser sehen zu können. Zu diesem Gletscher kann man tatsächlich eine Wanderung machen.





Leider hat uns die Fähre ab Furøy einen Strich durch die Weiterfahrt gemacht, denn zwischen 11:00 und 13.30 Uhr fuhr keine mehr. Das wir keine Lust hatten so lange zu warten, haben unsere Pläne etwas abgeändert und sind bis zu den Saltstraumen zurück gefahren und dann über die 812 in Richtung E6 gefahren.











Die E6 ist landschaftlich eher etwas „langweilig“ , aber es liegt noch etwas Schnee.








Wir haben nun wieder den nördlichen Polarkreis überquert. Hier an der E6 gibt es das Polar Circle Center.

Das ist aber eher ein Restaurant mit Souvenirladen. Von hier aus kann man Ostkarten verschicken.



Wir haben für heute unseren Platz im grünen gefunden und fahren morgen wieder auf die geplante Route Fv 17 zurück.


Für heute sagen wir Gute Nacht.
Von Flakstadøy bis Moskenesøy
Nach einer stürmischen Nacht, haben wir uns heute über einen sonnigen Tag gefreut. Schon am Vormittag herrschte reges Treiben auf dem Campingplatz und die ersten Surfer warteten auf Wellen.




Bevor die Fahrt weiter ging, waren wir noch schnell bei der kleinen Kirche von Flakstad und haben noch einen Cache mitgenommen.


Danach ging es weiter in den Nachbarort Ramberg. Eigentlich brauchten wir etwas aus der Apotheke, aber die nächste liegt genau in der entgegengesetzten Richtung, mit einer Baustelle dazwischen. Zum Glück hatte der Supermarkt einen kleinen Vorrat. Ausserdem konnten wir ein paar Vorräte auffüllen.



Am Ortsausgang stehen ganz viele Gestelle mit Stockfisch, das sieht man hier auf der Insel in fast jedem Fischerdorf.

Moskenesøy ist die südlichste und zugleich äußerste Insel des Lofotenarchipels, die man ohne Fähre erreicht. In der Regel enden oder beginnen hier für die meisten Reisenden die jeweiligen Rundfahrten auf den Lofoten. Auf unserer Route erreichen wir die Insel über die Hängebrücke “Kråkern bru”.

Die Orte und Landschaften auf der Insel Moskenesøy verkörpern in besonders ausgeprägter Weise für viele Touristen den besonderen Reiz der Lofoten. Die Berge scheinen sich direkt aus dem Meer zu erheben – mächtig steil und beeindruckend hoch. Die wenigen besiedelten und genutzten Flächen verteilen sich auf kleine Inseln oder kleben scheinbar auf den Klippen am Meer.






Nach einigen Kilometern und zwei Tunneln “müssen” wir das erste Mal halten. Hier öffnet sich die Küste zum Reinefjord und vor uns eine kleine Insel mit einem noch kleineren Fischerdorf: Hamnøy. Die roten Rorbuer (Fischerhütten) vor dem Massiv des Festhæltinden gehören sicherlich zu den bekanntesten Fotomotiven auf den Lofoten.






Das kleine Fischerdorf Sakrisøy mit seinen gelben Holzhäusern liegt quasi inmitten des Europäischen Nordmeeres. Wenn die warmen Gelbtöne der Fischerhäuser im besonderen Licht des Nordens strahlen, fehlen einem fast die Worte. Aufgrund der geringen Wassertiefe leuchtet das eiskalte Meer dazu in einem unglaublichen Karibikblau.




Sakrisøy ist aber nicht nur eine weitere Sehenswürdigkeit auf den Lofoten. Inzwischen ist die kleine Insel auch als Hauptdrehort der norwegischen Fernsehserie “Twin” sowie für die fast legendären “Ole Brumm” Fischburger im Restaurant “Anitas Sjømat” bekannt. Im angeschlossenen Spezialitätengeschäft findet man zudem viele lokale Delikatessen und auch ausgefallene Souvenirs von den Lofoten. (Quelle: Nordlandblog.de)





Unser nächster Halt ist das Fischerdorf Reine. Auf den meisten Ansichtskarten von den Lofoten ist der Blick über Reine und den Reinefjord zu sehen.




Der letzte Ort für heute war das Fischerdorf Å. Natürlich mussten auch wir ein Foto von dem Ortsschild machen.

Der Kern des Dorfes Å ist heute Teil des Norwegischen Fischereimuseums und es gibt einiges zu entdecken.




Die Nacht verbringen wir heute in Moskenes auf dem Campingplatz und haben noch mal einen tollen Blick.

In Moskenes befindet sich der große Kai für die Fährverbindung nach Bodø (Festland). Damit verlassen wir Lofoten uns setzen unsere Tour auf dem Festland fort.
Das Highlight des Tages sollte für uns heute aber zum Schluss kommen, als eine Gruppe Orcas hier am Campingplatz vorbeigeschwommen ist.




Damit sagen wir für heute Gute Nacht.
