Bergen

Bergen ist die regenreichste Stadt in Norwegen. Wir sind nun zum dritten Mal hier und hatten bisher immer Sonnenschein.

Mit der Straßenbahn (Bybanen) sind wir bis in die Innenstadt gefahren. Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind hier total unkompliziert.

Offensichtlich waren wir etwas früh dran, denn der rote Teppich war nicht nicht fertig ausgelegt…

Wir wurden aber trotzdem ganz herzlich mit Musik begrüßt…

Unser erster Weg führte uns zur Fløibanen.

Die Fløibane ist eine Standseilbahn, die auf den 320 Meter hohen Fløyen führt. Auf einer Streckenlänge von 848 Metern überwindet sie seit über 100 Jahren eine Höhendifferenz von 302 Metern. Die einzige Standseilbahn Norwegens befördert jährlich mehr als eine Million Reisende, 2017 waren es 1 834 000 Fahrgäste. Die Fahrtzeit beträgt zwischen fünf und acht Minuten. In der Mitte der Strecke befindet sich eine Ausweichstelle, an der einander die beiden Wagen bei Berg- oder Talfahrt begegnen.

Vom Fløyen hat man einen tollen Blick auf Bergen und das Umland.

Als nächstes wollten wir zur Domkirche Bergen, aber diese hat leider nur Freitags geöffnet.

Auf dem berühmten Fischmarkt haben wir uns ein Krabbenbrötchen zum Mittagessen gegönnt.

Zum Nachtisch gab es ein Softeis. Nur so und im Schatten lies es sich bei 26 Grad aushalten.

Als nächstes haben wir uns Bryggen angeschaut.

Bergens älteste Besiedlung entstand entlang Bryggen, seit vielen Jahrhunderten das lebendige Zentrum der Stadt. Das Weltkulturerbe Bryggen besteht aus Resten der alten Besiedlung entlang des Hafenbeckens, und Bryggen ist eines der bekanntesten mittelalterlichen Stadtviertel Norwegens. Die Hanseaten, Kaufleute im Deutschen Hanseverband, errichteten im Jahr 1360 ein Auslandskontor auf Bryggen und beherrschten beinahe 400 Jahre diesen Stadtteil.

Bryggen ist von zahlreichen Bränden heimgesucht worden. Der groβe Brand von 1702 legte die gesamte Stadt in Schutt und Asche, doch Bryggen wurde danach wieder aufgebaut. Die alte Bauweise wurde beibehalten,wodurch das Profil der Bryggen heute, unberührt von den Zeitläuften, dasselbe wie im 12. Jahrhundert ist. Bryggen gehört heute zum Weltkulturerbe und steht auf der UNESCO-Liste des Welterbes, außerdem ist Bergen eine World Heritage City geworden.

Im Julehuset ist das ganze Jahr Weihnachten…

Lorenz fand den Ausflug auch ganz prima.

Die Überdosis an vielen Menschen hat ausgereicht und deshalb werden wir morgen wieder in die norwegische Einsamkeit flüchten.

Weiter Richtung Norden

Gestern Abend hatten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Unser Weg führte uns heute weiter nach Norden. Nochmal vorbei am Sverd i Fjell.

Gemütlich mit zwei Fähren…

Vorbei an Lachsfarmen im Fjord.

Auf unserem Weg zur zweiten Fähre, kamen wir in eine Polizeikontrolle und Lorenz musste pusten. Den Polizisten durfte ich leider nicht fotografieren, deshalb nur das Bild vom Pusteröhrchen.

Auf den Fähren in Fjord Norwegen kann man Sveler – Norwegische Pfannkuchen kaufen. Sveler (Einzahl: Svele) haben wir im letzten Jahr entdeckt. Dieser traditionelle norwegische Snack ähnelt amerikanischen Pfannkuchen und wird normalerweise mit Butter und süßem Braunkäse oder einer Butter-Zucker-Mischung serviert. Bei uns gab es Svele med Smørkrem.

Unser Campingplatz ist nicht der schönste, aber er ist gut gelegen für unseren morgigen Ausflug nach Bergen.

Zum Abendbrot gab es heute leckere Kartoffeln mit Quark und Salat. Genau das richtige bei diesen Temperaturen.

 

Stavanger

Bei herrlichem blauen Himmel und sonnigen 24 Grad haben wir heute eine Radtour von Ølberg nach Stavanger gemacht.

Vorbei am Flughafen von Stavanger, wo in regelmäßigen Abständen die Helikopter entweder zu den Bohrinseln fliegen oder von dort zurückkommen.

Der Flughafen liegt an einem tollen Sandstrand.

Unseren ersten Halt haben wir bei den „Svert i Fjell“ am Hafrsfjord bei Stavanger gemacht. Es handelt sich um drei jeweils zehn Meter hohe vertikale Bronzeschwerter, die aussehen, als hätte ein Riese sie in den Felsen gesteckt. Die Schwerter sollen Frieden, Einheit und Freiheit symbolisieren 

 

Die Geschichte, die sich hinter den Schwertern verbirgt, ist sowohl eine dramatische Liebesgeschichte als auch eine blutige Kriegsgeschichte. Norwegen wurde im 8. Jh. von mehreren kleineren Königen regiert, und der Legende zufolge zog Harald I. Schönhaar los, um das Land zu vereinen und seine auserwählte Ehefrau, Gyda Eiriksdatter, die ihn nur heiraten wollte, wenn es ihm gelang, sich ganz Norwegen unterwürfig zu machen, zu beeindrucken. Er zog daher in den Krieg gegen die anderen kleineren Könige, und die entscheidende Schlacht fand 872 am Hafrsfjord statt. Harald I. schlug hier seine letzten großen Widersacher, und Norwegen wurde in einem einzigen großen Königreich vereint (und er konnte seine Gyda heiraten).

Unsere Tour führte uns dann bis in die Altstadt von Stavanger, mit 173 wunderschönen weißen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Europäischen Jahr des Denkmalschutzes 1975 wurde Gamle Stavanger von der UNESCO zu einer der erhaltenswerten Städte Norwegens erklärt.

 

Gleich neben der Altstadt befindet sich der Anleger für die großen Kreuzfahrtschiffe. Auch heute war wieder so eine „Schrankwand“ da.

Es war ein sehr schöner Tag und eine entspannte Fahrradtour.

Velkommen til Norge

Gegen 0:20 Uhr kam unsere Fähre in Kristiansand an. Wir haben uns gleich auf den Weg zu unserem Übernachtungsplatz aufgemacht und konnten gegen 1:15 Uhr endlich schlafen.

Der Parkplatz auf dem wir übernachtet haben, liegt schön ruhig, an einem kleinen idyllischen See. Hier haben wir im letzten Jahr schon übernachtet, weil er in der Nähe zur Fähre in Kristiansand liegt.

Unsere Tour heute führte uns von Kristiansand nach Ølberg. Dabei sind wir bei Flekkefjord von der E39 auf die landschaftlich viel schönere E44 abgefahren. Diese wird auch als Landschaftsroute Jæren bezeichnet.

Wir haben einen Stop in Helleren am Jøssingfjord gemacht. Hier stehen zwei alte Häuser aus dem 18. Jahrhundert, die unter einem Felsvorsprung gebaut wurden.

Unsere Fahrt immer mit Blick auf die Nordsee.

Angekommen in Ølberg mit seinem Sandstrand. Wir hatten völlig ausser Acht gelassen, dass die Norweger ja schon seit Freitag, wegen ihres Nationalfeiertages am 17.Mai, ein sehr langes Wochenende haben. Dementsprechend voll war dann auch der Campingplatz.

Wir genießen nun erstmal den Sonnenuntergang über der Nordsee.

Wir sind dann mal weg

Nach einem Schockmoment gestern weil der Solarregler kaputt war und ich das halbe Auto auseinandergenommen habe…

…konnten wir heute früh beruhigt unsere Reise antreten. Diesmal fahren wir wieder mit unserem Calli.

Nach 10 Stunden Fahrt und viel zu viel Verkehr saßen wir entspannt bei herrlichem Sonnenschein in Hirtshals und warteten unserer Fähre entgegen.

Abendbrot gab es im Fiskehus…

Und zum Nachtisch ein leckeres dänisches Softeis…

Als wir auf die Fähre gewartet haben, haben wir Vitalij kennengelernt. Er kommt aus Kiev und war seit 4 Tagen aus der Ukraine unterwegs. Mit Beginn des russischen Überfalls, war er 18 Monate an der Front. Jetzt bringt er seine beiden kleinen Söhne, einer davon schwer behindert, in Sicherheit. Es war sehr bewegend sich mit ihm zu unterhalten, mit beeindruckenden Aussagen wie „Wir Ukrainer lassen uns nicht töten, zur Not kämpfen wir mit Stöcken.“

Nun fahren wir in Richtung Norwegen, …und gute Nacht. 😴

De retour en France

An unserem letztem Morgen in Spanien hatten wir noch einen traumhaften Sonnenaufgang.

Wir haben uns nun auf den Heimweg gemacht.

Auf der Autobahn vorbei an den Pyrenäen.

Die Straße zum Weingut Domaine de la Conseiller.

Die Domaine de la Conseiller mit einer Rebfläche von 24 Hektar liegt 5 km von Pézenas und 12 km von Mèze entfernt. Hier kann man mit dem Camper kostenlos die Nacht verbringen und bekommt auch noch eine Weinverkostung.

Wir wurden vom Hofhund Mojito begrüßt und er hat gleich ein paar Streicheleinheiten eingefordert. Ein Wachhund ist er jedenfalls nicht.

Und dann hat unser Gastgeber zur Weinverkostung geladen.

… ein Weißwein…
… ein Rosé…
Lori fand es gut. Fahren konnte er dann eh nicht mehr.
… und noch Rotwein…

Ich glaube es waren 11 verschiedene Weine die wir probiert haben. Heute werden wir gut schlafen und morgen geht es weiter nach Hause.

Gute Nacht

Unser letzter Tag in Spanien

Wir hatten heute Morgen einen unglaublich schönen Sonnenaufgang.

Von unserem Platz am Strand haben wir weiter oben in den Bergen eine kleine Kirche gesehen. Zu dieser sind wir heute gefahren.

Wallfahrtskapelle Ermita Santa Lucía y San Benet

Die Wallfahrtskapelle liegt 312 m über dem Meeresspiegel auf einem einsamen Hügel, inmitten einer besonders schönen Landschaft. Von hieraus ist die Inselgruppe Columbretes und das große Gebiet von Baix Maestrat und Plana Alta zu sehen.

Leider ist das unser letzter Tag in Spanien. Aus gesundheitlichen Gründen werden wir unsere Heimreise ein paar Tage eher antreten. Wir haben uns schon am Nachmittag unseren Platz an einer Klippe gesucht und noch die Sonne genossen.

Morgen werden wir wahrscheinlich nochmal ein Weingut in Frankreich besuchen. Aber heute lauschen wir nochmal den Wellen…

Gute Nacht

2. Advent bei 24 Grad

Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns heute auf den Weg ins Landesinnere nach Onda gemacht.

Onda

Hier sind wir durch die historische Altstadt hinauf zum Castillo de la 300 Torres gelaufen.

Altstadt von Onda
Plaza del Almudín
Bogengang der Plaza del Almudín
Altstadt von Onda

Die Burg der 300 Türme von Onda wurde im 10. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie zu verschiedenen zivilen und religiösen Zwecken genutzt.

Wir waren fast alleine hier oben und konnten den Ausblick über die Stadt und bis zum Meer genießen.

Türme der Kirche Iglesia de la Sangre

Onda ist für seine langjährige Tradition in der Keramikherstellung bekannt. Es gibt auch ein Keramik Museum, aber das hatte heute nicht geöffnet.

Auf dem Rückweg zur Küste, waren wir tanken. In Spanien tankt man an vielen Tankstellen nicht selber…

Am späten Nachmittag haben wir unser Plätzchen für heute gefunden und noch ein paar Sonnenstrahlen genossen.

Es war ein toller Sonnenuntergang. Jetzt hören wir nur noch das rauschen der Wellen.

Gute Nacht

Samstag und schon wieder Markttag

Nachdem wir uns gestern dann doch gegen Valencia entschieden haben, sind wir Richtung Süden gefahren und in Dénia gelandet.

Auch hier ist am Samstag Markt. Die kleine Markthalle liegt mitten im Ort und nicht weit vom Hafen entfernt. Hier kann man frischen Fisch und Meeresfrüchte, sowie regionales Obst und Gemüse kaufen.

Es gibt sogar Seeigel.

Aber auch Fleisch, Wurst, Käse und Gebäck. Es gibt einige kleine Tapas Bars an denen sich die Einheimischen schon am Vormittag treffen.

Bei herrlichen 22 Grad liefen wir die Promenade zum Hafen entlang.

Im Supermarkt gibt es ein Regal nur für deutsches Brot.

Heute wollten wir nochmal schön spanisch Essen gehen.

Restaurant Sendra

Wir waren im Restaurant Sendra und hatten Glück einen Tisch zu bekommen.

Tisch mit Ausblick

Wir wollten gerne originale Paella essen und haben uns deshalb für das hier angebotene Paella Menü entschieden. Es sollte ein paar kleine Vorspeisen, einen Salat, Paella und ein Dessert geben.

Über diese Vorspeise haben wir uns gefreut und sie war sehr lecker. Nur brachte der Kellner dann noch mehr…

Pulpo – Tintenfisch Ragout

Es sieht aus wie Gulasch und schmecht auch so, ist aber Tintenfisch.

Frittierte Fische

Und dann kam die Paella in einer riesigen Pfanne.

Meeresfrüchte Paella

Achja, und Nachtisch gab es dann auch noch und wir sind fast geplatzt. Aber es war alles sehr lecker.

Nach dem Essen haben wir noch einen Spaziergang am Meer gemacht.

Gute Nacht