Velkommen til Vega
Heute Morgen beim Frühstück gingen wir unsere Möglichkeiten durch, wie wir die Tour fortsetzen wollen. Wir hatten verschiedene Optionen. Zurück zur geplanten Route und die Fv 17 weiter Richtung Süden. Oder eine Tour zur Insel Lovund oder zur Insel Vega. Am Ende hat die Wetter-App entschieden, denn auf Vega soll das ganze Wochenende schönes Wetter sein und wir möchten gerne mal vom Regen weg. Es gibt zwei Orte, von wo aus man mit der Fähre übersetzen kann, wir haben uns für Horn entschieden und mussten uns dann etwas sputen um die Fähre um 16:00 Uhr zu erwischen.





Und dann waren da noch Rentierte auf der Straße.


Norwegen ist landschaftlich so unglaublich schön, dass man es gar nicht in Worte fassen oder auf Bildern festhalten kann. Man muss es selbst erlebt haben.








Wir haben es rechtzeitig zur Fähre geschafft und haben mit kurzem Zwischenstopp auf Ylvingen auf die Insel Vega übergesetzt.




Von den 6500 Inseln, Holmen und Riffen des Vega Archipels sind gerade einmal die Hauptinsel Vega und die Inseln Ylvingen und Omnøy dauerhaft bewohnt. Bis heute ist Vega für seine weltweit einzigartige Tradition der Ansiedlung von Eiderenten und Nutzung deren Daunen bekannt. Diese werden händisch zu sündhaft teuren Bettwaren verarbeitet. Daher gehört Vega seit 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe. (Quelle: Nordlandblog.de)


Wir legen für dieses Wochenende eine Fahrpause ein und genießen die Ruhe und Einsamkeit. Wir sind auf dem Platz direkt am See mit haufenweise Enten fast alleine. Da das Wetter (fast) keinen Regen vorhergesagt, wollen wir die Zeit nutzen, die Insel zu erkunden.



Für heute sagen wir Gute Nacht.
Farvel, Lofoten…
Leider hat sich die Orcafamilie nicht noch einmal gezeigt. Wir haben gestern mit der Fähre von Moskenes nach Bodø die Lofoten verlassen. Auf Grund des Wetters haben wir einiges ausgelassen, deshalb müssen wir zurück kommen.




Die Seekrankheit haben wir ganz gut abgewehrt und nach 3,5 Stunden kamen wir in Bodø an.



Der Plan ist nicht die E6 zu fahren, sondern die viel schönere Kystriksveien oder ganz formal und offiziell Fylkesveien 17 (Fv 17). Diese gehört, laut dem Magazin National Geographic, zu den 101 schönsten Landschaftsrouten der Welt. Wie ein magisches Band windet sich die Traumstrasse auf unglaubliche Weise an der Helgelandskysten (Helgelandsküste) entlang. Auf einer Seite tost zumeist die Brandung des Nordatlantiks, während gegenüber gewaltige Berggipfel eine perfekte Kulisse zaubern. (Quelle: Nordlandblog.de)
Nur wenige Kilometer von Bodø entfernt, findet man ein unglaubliches Naturschauspiel, der Saltstraumen. Viermal am Tag bahnt sich die riesige Wassermenge ihren Weg durch die 150 Meter schmale Meerenge im Saltstraumen. Daraus entstehen riesige Strudel, die zwischen den Fjorden tanzen. Wir sprechen hier von 400 Millionen Kubikmetern Meerwasser, die sich im Durchschnitt mit 13 Kilometern pro Stunde bewegen – wenn die Strömung am stärksten ist, wird es wesentlich noch schneller! Menschen aus aller Welt reisen nach Nordnorwegen, um das weltberühmte Naturphänomen zu erleben. (Quelle: visitnorway.de) Ein kurzer Spaziergang vom Parkplatz bis unter die Saltstraumen-Brücke, bringt einen bis direkt an die Wassermassen heran und man kann das Schauspiel sehr nah erleben.


Bei zeitweise ziemlich heftgem Regen ging es die Fv17 weiter, bis zu unserem Nachtlager auf Furøy.














Wir hatten gestern einen schönen Blick auf den Skardsfjord und konnten der Fähre zusehen.

Heute Morgen hatten wir tatsächlich mal Sonne und sind deshalb die 15 km zurück gefahren um den Gletscher besser sehen zu können. Zu diesem Gletscher kann man tatsächlich eine Wanderung machen.





Leider hat uns die Fähre ab Furøy einen Strich durch die Weiterfahrt gemacht, denn zwischen 11:00 und 13.30 Uhr fuhr keine mehr. Das wir keine Lust hatten so lange zu warten, haben unsere Pläne etwas abgeändert und sind bis zu den Saltstraumen zurück gefahren und dann über die 812 in Richtung E6 gefahren.











Die E6 ist landschaftlich eher etwas „langweilig“ , aber es liegt noch etwas Schnee.








Wir haben nun wieder den nördlichen Polarkreis überquert. Hier an der E6 gibt es das Polar Circle Center.

Das ist aber eher ein Restaurant mit Souvenirladen. Von hier aus kann man Ostkarten verschicken.



Wir haben für heute unseren Platz im grünen gefunden und fahren morgen wieder auf die geplante Route Fv 17 zurück.


Für heute sagen wir Gute Nacht.
