Kystriksveien 17 bis Steinkjer und noch weiter

Wir haben gestern Abend nochmal die Ruhe alleine auf dem Campingplatz genossen.

Um den See herum leben ganz viele Enten mit ihren Küken. Wir konnten beobachten wie ein Seeadler versuchte sich eines der Küken zu schnappen. Es war spannend, dass ein Schwan und diverse Möwen den Enten zur Hilfe kamen und ihn immer wieder abwehrten. Dabei steigt die Geräuschkulisse unglaublich an, durch das wütende Geschnatter der Enten.

Um die zeitige Fähre zu bekommen, sind wir etwas eher aufgestanden.

Unsere Tour ging heute die Fv 17 weiter bis Steinkjer und dann bis kurz vor Trondheim. Alleine entlang der Fv 17 könnte man gut 2 Wochen verbringen um die einzelnen Inseln zu erkunden. Aber das ist was für eine andere Tour.

Von Vennesund haben wir mit der Fähre nach Holm übergesetzt.

Fährensnack Sleve mit Brunøst und Kaffee

Bei gut 26 Grad und Sonne, war es fast schon wieder zu warm.

In Overhalla gab es einen kurzen Halt an der Kirche. Leider war sie nicht offen.

Und dann fuhren wir dem Gewitter entgegen.

Wir haben es noch vor dem Regen auf den heutigen Campingplatz geschafft.

Morgen geht es weiter Richtung Süden, wir haben noch ein paar Ziele auf dem Wunschzettel. Mal schauen ob das Wetter mitspielt. Für heute wünschen wir Gute Nacht.

Andre dag på Vegaøya og Vegatrappa

Wir wurden heute von der Sonne geweckt. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns mit den Fahrrädern wieder Richtung Westen der Insel aufgemacht, denn heute wollten wir die Vegatrappa besteigen.

Die Vegatrappa ist eine beeindruckende Holztreppe, die einen bis auf den Gipfel des Ravnfloget führt – ein luftiger Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Vega-Inseln, Søla und das offene Meer.

Die Tour beginnt fast direkt am Wasser in Sundsvoll, an der Westseite von Vega. Bevor man zur eigentlichen Treppe kommt, führt ein gepflegter Pfad mit Stegen, kleinen Treppen und Brücken durch die Landschaft – ein sanfter Einstieg, der die Wanderung angenehm und zugänglich macht.

Die Vegatrappa besteht aus fast 2000 Stufen aus robustem, imprägniertem Holz.

Unterwegs findest man schöne Rastplätze. Jeder Pausenplatz bietet neue Perspektiven – und Fotomotive.

Die Belohnung wartet auf dem Gipfel. Oben auf dem Ravnfloget erwartet einen eine gemütliche Schutzhütte – und ein atemberaubender 360-Grad-Blick über die Vega-Inseln und das offene Meer. (Quelle: basecampvega.no)

Fast genauso anstrengend wie der Aufstieg, war der Abstieg, denn nach so vielen Treppen „zittern“ einem die Knie. Aber wir haben es geschafft.

Nur musste wir nun wieder mit dem Fahrrad zurück. Fazit knapp 27 km mit dem Fahrrad und 2000 Treppenstufen.

Kiefer
Seidenwollgras
Schwedischer Hartriegel
Siebenstern
Stängelloses Leimkraut

Wir sind heute geschafft und sagen Gute Nacht.