Ein Schloß, IKEA und HotDogs

Das Wetter hat sich in der Nacht beruhigt, der Regen und der Wind haben sich verzogen. Unser neues CaliCap hat den Wind gut abgehalten und den Test bestanden. Nach dem Frühstück haben wir uns, bei strahlendem Sonnenschein, auf den Weg weiter in Richtung Norden gemacht.

Nur wenige Kilometer von Barsebäck steht das Schloss Trollenäs, welches auch gleich unser erste Halt war.

Das Schloss Trollenäs liegt in der schwedischen Gemeinde Eslöv.

Der seit dem 14. Jahrhundert bekannte Gutsbesitz hieß anfänglich nur Näs, aufgrund seiner Lage zwischen zwei Bächen. 1559 ließ Tage Ottesen Thott das heutige Schloss errichten. Dieses kam 1682 in den Besitz des Adelsgeschlechtes Trolle, was auch zum Namenswechsel führte. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude vom dänischen Architekten Ferdinand Meldahl zu einem Renaissanceschloss im französischen Stil umgebaut. Das Schloss ist heute noch im Besitz der Familie Trolle und wird von der Firma Trollenäs Gods AB verwaltet. Der öffentlich zugängliche Bau bietet Möglichkeiten für Führungen, Konferenzen, Hochzeiten und Bewirtung. Im angrenzenden Park liegt ein Café.

Das Schloss besteht aus einem Hauptgebäude in drei Etagen und zwei Flügeln in zwei Etagen. An der Westseite des Hauptgebäudes schließt ein rechteckiger Turm an. Von dessen Veranda führt eine breite Treppe hinab zum Garten.
(Quelle: Wikipedia)

Der Schlosspark, die Kapelle und ein Cafe sind öffentlich zugänglich.

Unterwegs gab es einiges zu entdecken, leider waren wir mit der Kamera zu langsam. Deshalb gibt es kein Bild von unserem ersten Elch und der nackten Schwedin, die sich auf ihrer Treppe gesonnt hat. Die Toilettenpause haben wir bei Ikea gemacht. Ja, hier haben die Geschäfte Sonntags geöffnet. Und wenn wir schon mal hier sind, dann müssen wir auch ein Original besuchen.

Wir haben gleich die Mittagspause eingelegt. Ein Hotdog kostet hier 3 Schwedische Kronen, was umgerechnet 0,27€ sind. Wir hatten demnach ein ziemlich günstiges Mittagessen, welches aus Hotdogs, Softeis und einer Zimtschnecke bestand, und uns insgesamt 3,73€ gekostet hat.

Die schwedische Landschaft ist wunderschön, und hier fängt der Frühling gerade erst an.

Wir übernachten heute auf einer Bison Farm. Hier gibt es mehrere Stellplätze und wir haben einen schönen Blick auf den See Vättern. Das dazugehörige Restaurant hat Sonntags leider geschlossen. Wir schauen aber morgen mal in den Hofladen.

Die Bisons haben gerade kleine Kälber und sich leider etwas versteckt, vielleicht erwischen wir sie morgen nochmal besser.

Außerdem gibt es hier ein kleines Schweinetrio, welches wir Tick, Trick und Track getauft haben.

Da Schweden nicht unser Hauptziel ist, werden wir morgen etwas Strecke machen um etwas schneller voran zu kommen.
Für heute sagen wir gute Nacht.

Välkommen till Sverige – drei Länder an einem Tag

Endlich geht’s wieder los und vorallem geht es wieder nach Norwegen 🇳🇴. Diesmal haben wir aber auf dem Hinweg nicht die Fähre genommen, sondern unser Weg führt uns durch Schweden.

Auf unserem Weg sind wir über zwei große Brücken gefahren, die Storebæltbrücke und die Øresund-Brücke.

Die Storebæltsbroen ist mehr als ein Stück Infrastruktur. Sie ist ein Wahrzeichen, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und für viele Reisende der Moment, in dem der Urlaub richtig beginnt. Die Verbindung überquert eines der markantesten Fahrwasser Dänemarks und verbindet Seeland mit Fünen – und damit Ostdänemark mit Westdänemark. Die Gesamtstrecke ist 18 Kilometer lang und besteht aus der Ostbrücke (einer Hängebrücke), der Westbrücke (einer Niederbrücke) und dem Osttunnel für die Eisenbahn. Die Anlage wurde zwischen 1988 und 1998 gebaut und hat seit ihrer Eröffnung die Reisegewohnheiten der Dänen grundlegend verändert.

Das markanteste Element ist die Ostbrücke, die große Hängebrücke mit ihren zwei 254 Meter hohen Pylonen und dem eleganten Kabelprofil, das sich bei jedem Wetter gegen den Himmel abzeichnet. Die Brücke ist zu einem der meistfotografierten Bauwerke Dänemarks geworden und ein Symbol für dänische Ingenieurskunst. Die freie Spannweite von 1.624 Metern macht sie zu einer der längsten der Welt, und die Durchfahrtshöhe von 65 Metern erlaubt selbst den größten Schiffen die Passage.

An Kopenhagen sind wir nur vorbeigefahren.

Øresundsbron verbindet Dänemark (Kopenhagen) mit Schweden (Malmö) seit der Eröffnung am 1. Juli 2000.

Mit einer kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Sund entsteht das ganze Jahr über – rund um die Uhr – ein pulsierender Strom von Leben und Bewegung in der Öresundregion. Ähnlichkeiten und Unterschiede auf der einen Seite der Brücke sind eine treibende Kraft für neue Möglichkeiten und Erfahrungen auf der anderen Seite. Und umgekehrt.

Die Öresundverbindung besteht aus etwa 8 Kilometer Brücke, 4 Kilometer Tunnel und 4 Kilometer künstlicher Insel – eine insgesamt 15,9 Kilometer lange feste Verbindung zu Erlebnissen, Arbeit, Wirtschaft, Studium und Kulturleben. Zu einem Alltagsleben für Tausende von Menschen auf beiden Seiten des Sundes.

Das Wetter war ziemlich durchwachsen, mit viel Wind und Regengüssen.

Die Nacht verbringen wir heute an einem kleinen Jachthafen in Barsebäckhamn. Ein paar Kilometer von Malmö entfernt. Von hier haben wir Blick auf die Øresundbrücke und Kopenhagen.

Nach einem kleinen Spaziergang durch das Dorf und den Hafen sagen wir für heute Gute Nacht.