Von der Klosterinsel Tautra bis ins Fjordland

Da wir schon auf der Halbinsel Frosta waren, war der Weg zu unseren heutigen ersten beiden Zielen nicht weit. Weil es auf dem Weg lag, waren wir als erstes in der Bäckerei Arntzen. Hier gibt es frisches Brot, köstliche Zimtschnecken und andere Leckereien.

Ungefähr weitere 10 Minuten Fahrt entfernt, liegt etwas abgeschieden die Klosterinsel Tautra. Fast etwas versteckt im Schatten der Halbinsel Frosta im Trondheimfjord – eventuell ein Grund dafür, dass hier bereits im Jahr 1207 ein Kloster des Zisterzienser-Ordens errichtet wurde. Dessen Überreste kann man heute, neben vielen anderen interessanten Dingen, auf einem Abstecher in diese spirituell geprägte Umgebung besichtigen.

 Der Damm Tautrabrua, verbindet seit 1979 auf spektakuläre Weise die Klosterinsel Tautra mit Frosta. Ein Tor auf dieser einzigen Verbindung zum Festland soll übrigens verhindern, dass sich Wildtiere auf der Insel ansiedeln und daraufhin das überaus reiche Vogelleben von Tautra stören.

Im Norden der Insel findet man die Mauerreste der einst mächtigen Klosterkirche des mittelalterlichen Tautra-Klosters. In der Ruine der ehemaligen Klosterkirche finden heute gelegentlich Mitternachtsmessen oder stimmungsvolle Konzerte statt, so auch zum Mittelnorwegischen Gospelfestival, dass regelmäßig auf Tautra veranstaltet wird.

Unmittelbar neben den Ruinen kann man in den historischen Gebäuden des Klostergården aus dem 17. Jahrhundert übernachten, einkehren und im liebevoll eingerichteten Hofladen lokal produzierte, traditionelle Erzeugnisse oder das auf dem Hof gebraute Bier kaufen. Dabei hat man die Wahl zwischen rund 20 Biersorten, die allesamt mit viel Liebe, auf herkömmliche Weise und mit rein weg norwegischen Ausgangsstoffen auf dem Hof Klostergården hergestellt werden. (Quelle: nordlandblog.de)

An dieser Stelle eine Info an Lori’s Kollegen, er hat sich für den Jour Fixe eingedeckt.

Zwei Kilometer von der Ruine entfernt befindet sich das neue Marienkloster. Hier leben stark zurückgezogen 14 Nonnen des Trappistinnen-Ordens.

Und dann ging es heute weiter bis ins Fjordland.

Wir stehen heute am Malmefjord und haben uns sehr über Sonnenschein und 20 Grad gefreut.

Allerdings gab es da heute noch ein Problem mit dem Calli, Lorenz musste die Räder tauschen. Was für ein Spaß…

Für heute sagen wir gute Nacht.

Kystriksveien 17 bis Steinkjer und noch weiter

Wir haben gestern Abend nochmal die Ruhe alleine auf dem Campingplatz genossen.

Um den See herum leben ganz viele Enten mit ihren Küken. Wir konnten beobachten wie ein Seeadler versuchte sich eines der Küken zu schnappen. Es war spannend, dass ein Schwan und diverse Möwen den Enten zur Hilfe kamen und ihn immer wieder abwehrten. Dabei steigt die Geräuschkulisse unglaublich an, durch das wütende Geschnatter der Enten.

Um die zeitige Fähre zu bekommen, sind wir etwas eher aufgestanden.

Unsere Tour ging heute die Fv 17 weiter bis Steinkjer und dann bis kurz vor Trondheim. Alleine entlang der Fv 17 könnte man gut 2 Wochen verbringen um die einzelnen Inseln zu erkunden. Aber das ist was für eine andere Tour.

Von Vennesund haben wir mit der Fähre nach Holm übergesetzt.

Fährensnack Sleve mit Brunøst und Kaffee

Bei gut 26 Grad und Sonne, war es fast schon wieder zu warm.

In Overhalla gab es einen kurzen Halt an der Kirche. Leider war sie nicht offen.

Und dann fuhren wir dem Gewitter entgegen.

Wir haben es noch vor dem Regen auf den heutigen Campingplatz geschafft.

Morgen geht es weiter Richtung Süden, wir haben noch ein paar Ziele auf dem Wunschzettel. Mal schauen ob das Wetter mitspielt. Für heute wünschen wir Gute Nacht.