Midnattssol og den forlatte fiskeværet Nyksund

Es fühlte sich kurz an wie Silvester als ich diese Nacht um 23:55 Uhr in den Dünen stand. Denn plötzlich kamen die Leute aus ihren Campern gekrochen und strömten zum Strand, um die Mitternachtssonne zu sehen. Nur Lorenz schlief selig im Bus.

Wir haben heute das sonnige Wetter genutzt und haben eine kleine Rundwanderung um den Bleiksvatnet gemacht. 

Bleiksøya, hierhin fährt mehrmals täglich ein kleines Boot um die Puffins (Papageientaucher) und andere Wildvögel zu beobachten.
Moltebeerenblüten

Wir haben die wunderschöne Insel Andøya verlassen und sind über die Sortland Brücke auf die Insel Langøya gefahren. Obwohl beide Inseln nur durch eine Brücke voneinander getrennt sind, verändert sich das Landschaftsbild auffällig.

Das Wetter verhält sich ganz norwegisch, denn hier hängen die Wolken plötzlich tief und es ist windig. Unser Campingplatz ist heute bei Myre. Aber bevor wir uns eingerichtet haben, sind wir nochmal zu dem ehemals verlassen Fischerdorf Nyksund aufgebrochen. 

Die Straße ist ganz nach Lorenz Geschmack, etwas abenteuerlich.

Dank einer Gruppe kreativer Deutscher, die in den 1980er Jahren nach Nyksund kamen. Darunter auch Karl Heinz Nickel: Der deutsche Sozialpädagoge und zeitweise einzige Einwohner verliebte sich in den verlassenen Ort. Gemeinsam mit der Universität Berlin initiierte er mehrere internationale Jugendprojekte zum Wiederaufbau des Ortes – darunter ein Projekt für benachteiligte deutsche Jugendliche, die im Sommer an der Renovierung der verlassenen Häuser arbeiteten. (Quelle: visitnorway.de)

Noch heute sind Ruinen der bis zu zwei oder drei Stockwerke hohen Docks zum Be- und Entladen von Fisch zu sehen – eine Erinnerung an die einst florierende Wirtschaft in Nyksund. 

Auf Empfehlung des Campingplatzbetreibers, haben wir im Nyksund Ekspedisjonen gegessen. Auch dieses Restaurant wir von einem deutschen Ehepaar geführt und hat frischen, leckeren Fisch auf der Speisekarte.

Am Ortsausgang von dem Fischerdorf Høydal, stehen die großen Trockenfischgestelle. Nur noch auf einem konnte man den Trockenfisch hängen sehen.

Für heute kuscheln wir uns in den Calli und schauen mal was die nächsten Tage so bringen, denn hier ist bis nächste Woche heftiger Regen vorhergesagt. Gute Nacht

Velkommen til Vesterålen og Andøya.

Schon nach den ersten gefahrenen Kilometern, war es wie ein Aufatmen, endlich wieder die vertrauten Fjorde mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Dieser Anblick ist immer wieder einmalig. Wir sind endlich wieder in Norwegen.

Am 17.05. war hier Nationalfeiertag. In einigen Orten hängen noch die Fahnen. Vor zwei Jahren durften wir diesen Tag am Geiranger miterleben.

Hier an der Küste ist das Wasser hellblau und klar. Es erinnert uns an die Küste der Bretagne, nur dass hier schneebedeckte Berge im Hintergrund sind.

Heute ging es auf die Vesterålen, genauer auf die Insel Andøya.

Dverberg Kirke
Nebenbei noch ein bisschen Geocaching

Vesterålen ist eine Inselgruppe bestehend aus sechs Inseln, die sich nordöstlich an die Lofoten anschließt. Mit ihren Fjorden, Schären, Flüssen und Seen, Mooren, einsamen Gebirgstälern und Hochebenen sowie weißen Sandstränden bietet die Inselgruppe eine ähnlich spektakuläre landschaftliche Vielfalt wie ihr berühmter Nachbar.

Einer der Hauptgründe für viele, die Insel Andøya besuchen zu wollen, war die Möglichkeit, von hier aus Wale zu beobachten, denn nur wenige Kilometer vor der Küste des Örtchens Andenes fällt der Meeresboden 2000 Meter in die Tiefe. Im sogenannten Bleiksdjupet tummeln sich ganzjährig Wale aller Art, auch die riesigen Pottwale. (Quelle: meinweltbuch.com)

Nachdem wir vor vier Jahren hier eine Walsafari mitgemacht haben und diese uns sprichwörtlich richtig auf den Magen geschlagen hat, verzichten wir diesmal gerne.

Heute stehen wir mit unserem Cali in Bleik hinter der Düne und können dem Rauschen des Meeren zuhören. Dieser Strand soll der schönste und längste Norwegens sein. Kilometerlang, puderzuckerweiß, karibisch anmutende Wasserfarben und dahinter steil aufragende Berge.

Es ist ziemlich spannend, was für Menschen man beim Reisen trifft. So haben wir heute Arved Paulsen (20 Jahre) aus Zürich kennengelernt.

Er ist mit einem Piaggio Ape von Zürich zum Nordkap unterwegs. Das er angesprochen wird, ist er gewohnt. Arved kann man auf seiner Tour per Instagram unter @ape_schweiz folgen.

Lustig wird es, wenn man sein Fahrzeug im Vergleich zu manch anderem sieht.

Wir sagen für heute Gute Nacht.